Quittenlikör
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Quittenlikör

Im Herbst wenn die Äste des Quittenbaumes schwerer werden und man ihn von seinem Leid befreien will, ist es immer hilfreich verschiedenste Rezepte zur Verwertung der flaumigen, gelben Frucht parat zu haben. Eines davon, das ein wahrer Hit in der kalten Winterzeit und in jedem Skiurlaub ist, stelle ich euch heute vor – den Quittenlikör.

Für ein bisschen mehr als 1 Liter Quittenlikör braucht man:

  • 1 1/2 kg Quitten
  • 300g Kristallzucker
  • 1 Stange Zimt
  • 1 TL Nelken
  • 1/2 l Korn

Quittenlikör

Zuerst müsst ihr irgendwie an den Saft der harten Früchte ran. Ich habe bis jetzt zwei Methoden probiert. Die erste ist sicher aufwändiger, aber wenn ihr keinen Entsafter zur Hilfe habt, ist sie dennoch die Mühe wert.

Variante 1 (sorgt für Muskelkater :-)):

Den Flaum der Quitten abreiben, die ganzen Früchte klein schneiden und in einem Mixer zerkleinern. Am Besten verwendet ihr dafür einen Standmixer mit einer hohen Wattzahl. Die gemixte/pürierte Masse in ein stabiles, sauberes Baumwolltuch füllen und über einem Topf gründlich auspressen und auswringen. Aus den 1 1/2 kg Quitten soll ca. 1/2 l Quittensaft werden.

Alternativ Variante 2:

Ihr habt einen Entsafter? Gut so – benützt ihn. Rein mit dem Quittenfleisch und raus mit dem kostbaren Quittensaft.

Den Saft mit Zucker, Zimt und Nelken in einem hohen, verschließbaren Glasgefäß mischen und 24 Stunden in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag mit dem Korn mischen und 3 bis 4 Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen und ab und zu umrühren.

Zum Abfüllen stellt sterile Glasflaschen bereit und filtert den Likör durch einen Tee- oder Kaffeefilterbeutel.

Prost!

Quittenlikör

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