Tomaten
Saisonkalender,  Saisonküche

Tomaten – vielfältiger Genuss von Juli bis September

Dolce Vita, Exxtasy, Green Zebra und Sparta – was hier wie die Zutaten für den nächsten Hollywood-Kassenschlager klingt, sind in Wirklichkeit verschiedene Tomatensorten. Diese vier Sorten sind aber nur ein Auszug aus einer riesigen Menge an großen, kleinen, roten, gelben, schwarzen, grünen und gestreiften Leckerbissen. Doch wann gibt es eigentlich so richtig gute Tomaten bei uns in Österreich? Welche Inhaltsstoffe sind drin, wie wirken diese auf den Körper und was macht man am Besten daraus? Einfach weiterlesen und Antworten finden.

Wann haben Tomaten bei uns Saison?

In Österreich kann man den Werdegang  während des Jahres grob so beschreiben:

  • Beginn der Anzucht: Ende Februar/Anfang März
  • Auspflanzen in Beet, Kübel und Gewächshaus: Mitte Mai
  • Erste Ernte früher Sorten: Anfang/Mitte Juli
  • Letzte Ernte später Sorten: Vor dem ersten Frost

Tomaten - Saisonkalender

Sorten

Es gibt sie fast in allen Farben: weiße, gelbe, orange, rote, rosa, violette, grüne, braune, schwarze, gestreifte und auch marmorierte Tomaten schmecken einfach köstlich.

Dass wir in Zukunft nicht  nur die normale roten bei uns in den Geschäften finden und auch alte Sorten weiter kultiviert werden, ist Paradeiser-Experte Erich Stekovits ein Anliegen.

Der Bauer aus Frauenkirchen im Burgenland sammelt schon sein Leben lang Tomatensamen, so wie andere Briefmarken. Circa 3.200 vergessene Tomatensorten haben schon den Weg zu Erich Stekovics gefunden. Rund 700 davon werden noch jede Saison angepflanzt.

Wer sich einen Überblick über die Sorten machen will, findet hier eine Übersicht von Stekovits in einer Art Lexikon.

Lagerung

Was viele nicht wissen ist, dass Tomaten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden sollen, da sie dort viel Aroma verlieren. Am Besten geschieht die Lagerung bei 13 bis 18 °C. In den 14 Tagen, die eine Tomate haltbar ist, verliert sie fast keine Inhaltsstoffe.

Außerdem wichtig ist, dass sie immer getrennt von anderen Obst oder Gemüsesorten lagern, da sie ein Gas ausströmen, das den Reifeprozess des umliegenden Gemüse und Obstes beschleunigt.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung

Von den sekundären Pflanzenstoffen ist besonders das Carotin Lycopin zu erwähnen. Dieses Lycopin verleiht der Tomate ihre rote Farbe und ist ein besonders kraftvolles Antioxidant. Forschungsergebnisse zeigten, dass Lycopin doppelt so effektiv ist als Beta-Karotin (der gelbe Farbstoff in Karotten) und man mit dem regelmäßigem Konsum davon die Immunabwehr stärken und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken kann.

Tomaten wirken basisch auf den Körper und sind noch dazu reich an  Vitamin A, Vitamin C, Kalium.

Der regelmäßige Verzehr:
– entschlackt den Körper
–  wirkt entwässernd
– fördert die Verdauung
– senkt den Cholesterinspiegel
–  stärkt das Immunsystem
– schützt vor Krebs
– verringert das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen
– schützt vor Arterienverkalkung und Herzinfarkt
– hilft gegen Übersäurerung, Gicht und Arthritis

 

Tipps für die Zubereitung

  • Wähle  Früchte mit besonders intensiven Farben
    Den höchsten Gehalt an gesundheitsfördernden bioaktiven Stoffen haben Tomaten die intensiv gefärbt sind. Rote,reife  enthalten viermal so viel Beta-Karotin als grüne unreife.
  • Koche schonend
    Der Radikalenfänger Lycopin befindet sich als Farbstoff in den Zellwänden . Wenn die Tomaten in wenig Öl gebraten werden, spalten sich die Zellwände auf , das Lycopin tritt aus und ist für den Körper leichter verfügbar. Die anderen Inhaltsstoffe werden allerdings beim Kochen weniger. Kombiniere also am Besten gekochte und rohe Tomaten.
  • Kombiniere Öl dazu
    Die Aufnahme von Lycopin durch den Körper wird durch die Zugabe von Fetten , beispielsweise Olivenöl, erleichtert.

 

Rezepte

Hier sind ein paar SOULFOOD-Rezepte, die Tomaten enthalten:

 

 

 

 

 

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